Bären unter sich
Der Tierpark beheimatet insgesamt drei Arten von Bären:
Eisbären
Der Eisbär heißt "Kap" und er bewohnt die arktisch nachempfundene Anlage, die ihm viele Möglichkeiten zum Baden gibt. Besonders im Sommer wenn die Temperaturen über 30° steigen, ist er sehr glücklich über diese Abkühlung.
Dennoch haben Eisbären kaum Probleme mit dem hiesigen Klima: er stammt aus einem anderen Zoo in Europa und ist keine arktischen Temperaturen gewohnt.
Besuchen Sie "Kap" bei der täglichen Fütterung und mit etwas Glück erleben Sie, wie "Kap" voller Elan sein Futter mit einem Hechtsprung erbeutet, was Sie anhand der großzügigen Panzerscheiben hautnah miterleben können! Bei einer geschätzen Größe von etwa 3,00 m ist das ein beeindruckendes Erlebnis!
Braunbären
Unsere beiden Braunbären heißen "Big Mäc" und "Molly".
Den etwas ungewöhlichen Namen erhielt die eine Bärin aufgrund einer großzügigen Tierpatenschaft einer wohl bekannten Restaurantkette. Die beiden Bärinnen sind Schwestern und bereits seit weit über 20 Jahren im Tierpark. Mit Recht darf man die alten "Damen" bereits als "betagt" ansehen, da Braunbären in freier Wildbahn häufig max. 18 Jahre alt werden.
Ihre Lieblingsbeschäftigung ist das Buddeln, das sie aufgrund der 1997 neu eröffneten Anlage mit Herzenslust ausüben. Diese Anlage bietet ausreichend Naturbodenbereiche an. Sehr zum Leidwesen der Tierpfleger, die in regelmäßigen Abständen diese "Höhlen" wieder verschließen müssen, um einen Einsturz zu verhindern. Diese Tätigkeit wird von unseren Mitarbeitern aber trotz der damit verbundenen körperlichen Anstrengung gerne übernommen...unter der Prämisse "Hauptsache die Bären fühlen sich wohl"...
Waschbären
Als direkte Nachbarn der Braunbären können Sie die kleinen verspielten Verwandten beim Herumtoben, Futtersuchen oder Erkunden ihrer Anlage besuchen: die Waschbären.
Ursprünglich kommen diese Kleinbären mit der "Einbrechermaske" im Gesicht aus Nordamerika. Aufgrund ihres begehrten Felles für die Pelzindustrie wurden sie nach Deutschland eingeführt und entkamen in größerer Anzahl aus den verschiedenen Pelztierfarmen. Mittlerweile haben sie sich in Europa so eingelebt und verbreitet, dass sie heutzutage schon zu den einheimischen Tierarten gezählt werden.

